Am Sonntag, 4. September 2011 fand ein erfolgreicher 1. Panflötentag Schweiz statt. Die rund 40 beteiligten Kinder waren mit grossem Einsatz dabei und konnten die erarbeiteten Stücke am grossen Schlusskonzert am Abend präsentieren.

Das Panflöten-Podium (ein Zusammenschluss diplomierter Panflötistinnen und Panflötisten in der Schweiz) organisierte diesen Tag mit dem Ziel, das Instrument von neuen Seiten kennen zu lernen und jungen Panflötistinnen und Panflötisten eine Plattform zu bieten. 35 Kinder und Jugendliche probten bereits am Morgen in unterschiedlichen Formationen, um ihr Gelerntes am Schlusskonzert präsentieren zu können. Am Nachmittag konnten sich Interessierte den Vortrag von Hansjörg Brem (Kantonsarchäologe TG) anhören und sich ein Bild über die Ausgrabung der römischen Panflöte machen. Die Panflöte, dies am Rande, ist das älteste, vollständig gefundene Instrument der Schweiz! In der zweiten Veranstaltung waren in unterschiedlicher Besetzung Panflötistinnen und Panflötisten des Panflöten-Podiums zu hören. Dies mit der Idee, ausschliesslich Originalliteratur vorzutragen. Höhepunkt an diesem Konzert war die Uraufführung „La neige noire“ für Panflöte solo des jungen Walliser Komponisten Andreas Zurbriggen. In diesem Werk wurde die ganze Klangwelt dieses Instrumentes hörbar. Zum Schluss hatten die Kinderformationen ihren grossen Auftritt. Die Jüngsten konnten eine musikalische Geschichte von Ramona Huber zur Erstaufführung bringen, der Kinderchor zeigte, wie toll das Instrument in einer grossen Gruppe wirkt und der Abschluss bildete das neu gegründete Schweizer Jugendensemble, das bereits seine Virtuosität zeigen konnte. Freudige Gesichter verliessen den Saal, es war ein gelungener Anlass für Zuhörer und Beteiligte. Das Panflöten-Podium freut sich bereits auf den nächsten erfolgreichen Panflötentag.